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Skulptur på gavl i Horsens af Sofia Ivarsson

Stillen Sie den Kulturhunger in der Industriestadt Horsens

Foto: Jesper Balleby

24 Stunden in Horsens sind fast zu wenig – auf jeden Fall, auch wenn wir es selbst behaupten. Aber hier im Guide haben wir uns ins Zeug gelegt, um kleine und große Must Sees auszuwählen, damit Sie das Beste aus Ihrem Besuch bei uns machen können. 

Beginnen Sie den Tag mit einem Potpourri aus Museumserlebnissen

Horsens ist ein reiner Geschenkbote, was eine neu ausgelegte Vermittlung von sowohl Kunst als auch Geschichte angeht. Sind Sie Geschichte-Nerd, Kunst-Aficionado, verrückt nach Wissenschaft oder leicht morbid veranlagt? Die Museen der Stadt haben alles!

Sie können eines der Museen auswählen und geschickt einen ganzen Vormittag passieren lassen, oder Sie können kombinieren und sehen, wie viele Sie schaffen. Die Ambitionierten können mit großem Vorteil eine Museumskarte kaufen, die binnen sieben Tagen Zugang zu vier interessanten Museen gewährt.

Horsens Kunstmuseum ist Heimstätte für moderne, experimentierende Kunst sowie die weltgrößte Sammlung von Werken von Michael Kvium. Das Museum ist zudem im alten Park Caroline Amalie Lund bezaubernd hoch über Horsens gelegen. Im Alltag wird der Park Lunden genannt, und an einem herrlichen Sonnentag ist er allein schon einen Besuch wert. 

Horsens Museum
Foto: Destination Kystlandet
Familie mit zwei Kindern besucht das Industriemuseum in Horsens
Foto: David jervidal

Wenn Sie Mut zu mehr haben, dann wartet das nächste Museumserlebnis gleich um die Ecke auf Sie. Das Horsens Museum erreichen Sie nämlich zu Fuß in nur fünf Minuten, und hier wurde tief in die Erdschichten der Vergangenheit gegraben. Das Museum ist für seine Vitus-Bering-Ausstellung bekannt und arrangiert darüber hinaus häufig geführte Touren und Stadtwanderungen, die in jeder Hinsicht empfehlenswert sind. Behalten Sie den Kalender im Auge

Nur 500 Meter entfernt in südlicher Richtung finden Sie das Industriemuseum. Ein Museum, das wesentlich mehr birgt, als es der Name andeutet, und das bestimmt nicht nur für Jungs ist, die Maschinen lieben.

Die vielen verschiedenartigen Ausstellungen erzählen eine gesammelte, aber nuancierte Geschichte zur Entwicklung Dänemarks als Produktionsstandort ab der frühen Industrialisierung bis zur Wohlstandsgesellschaft, in der wir heute leben – sowohl auf der Arbeit als auch privat. Gehen Sie zum Beispiel in den Wohnungen im Villavej auf Erkundung im Leben der Arbeiter! Hier erzählt jeder Raum eine persönliche, zeittypische Geschichte über ein Leben, das sich auf jede nur erdenkliche Weise im Laufe von 140 Jahren verändert hat. Der Grad der Detaillierung ist unheimlich, und der Eindruck bleibt im Körper noch lange nach dem Besuch haften.

Folgen Sie dem Duft zu den besten Cafés der Stadt

richtige Hunger bemerkbar macht, können Sie sich in das Shopping- und Cafézentrum der Stadt in die Søndergade begeben. In dieser Gegend finden Sie viele leckere Gaststätten und Straßencafés, wo Sie die Depots auffüllen können, damit Sie für einen Nachmittag mit mehr Kunst und Straßenkunst gerüstet sind.

Der alte Hafen – mit nagelneuem Hafenbad (2023)

Sie können sich auch für einen Gang hinunter zum Hafen der Stadt entscheiden, nur wenige Minuten vom Museumsdreieck entfernt. Hier finden Sie das bezaubernde Restaurant Dollys, das gute traditionelle dänische Küche serviert. Vom Außenbereich des Restaurants aus können Sie beim Genuss eines guten Biers oder einer Tasse Kaffee die Aussicht zum kommenden neuen Hafenbad und auf die 3,5 Meter hohe Marmorskulptur eines Eisbären genießen, die von der Künstlerin Maria Rubinke geschaffen wurde. Danach bietet sich ein kleiner Spaziergang entlang der Hafenpromenade hinunter zur Langelinie an – die Hafenoase der Stadt mit Strand, Spielplatz und Grünbereichen. Legen Sie an einer Bank einen Boxenstopp ein und genießen ein italienisches gelato beim Eishaus Pynten auf der Langelinie.

Foto:Hanne Nielsen

Ein fesselndes Museum

Ist noch etwas Zeit, bevor der Alltag ruft? Dann dürfen Sie sich eine Tour durch das Gefängnismuseum nicht entgehen lassen.

FÆNGSLET, das seit 2012 als Kulturinstitution und Gefängnismuseum fungiert, birgt einen einzigartigen Einblick in das Leben von Häftlingen. Es ist ein überwältigendes Erlebnis, Zellen, Gänge, Kirche, Besuchszimmer und Krankenabteilung im Zustand der Schließung im Jahre 2006 zu sehen und (buchstäblich gesprochen) den Fußstapfen eines Gefangenen zu folgen.

Als Besucher wählen Sie eine Identität eines konkreten Häftlings oder Gefängniswärters, was den Nachmittag sowohl betroffen machend, informativ und extrem persönlich macht. Das Gefängnismuseum FÆNGSLET ist tatsächlich eines der ganz großen Must Sees in Horsens, und sobald Sie nach all den Eindrücken eine Tasse Kaffee benötigen, dann ist es angebracht, im stimmungsvollen Brasseriet FÆNGSLET einzukehren.

Gemütlichkeit am Abend und Nachtleben – und wo geht man eigentlich in der Stadt hin?

Wenn am Abend immer noch Energie für mehr vorhanden ist, dann empfehlen wir einen Gang durch eine der gemütlichsten Straßen der Stadt, nämlich die Grønnegade, die am Abend vom Leben der vielen Bars, Cafés und Restaurants summt.

Oder schlagen Sie Ihren Partner mit einer Runde Shuffleboard im Brettspielcafé.

Foto:Brætspilscaféen

Wenn Sie hingegen Lust auf mehr Kultur verspüren, dann gibt es reichlich andere Möglichkeiten. Horsens hat eine lange Tradition als Erlebnisstadt, und es gibt in der Stadt häufig Konzerte und Arrangements; behalten Sie den Kalender im Auge. Gehen Sie ins Konzert, zu Comedy oder einer Theatervorstellung im Neuen Theater von Horsens, erleben Sie interessante Künstler im Platform K und schauen Sie, ob das Forum Horsens etwas Gutes im Programm hat.

#kystlandet: