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Zwei Kinder vergnügen sich in einer interaktiven Ausstellung im Industriemuseum in Horsens

Spüren Sie die Geschichte im Industriemuseum

Foto: David jervidal

Willkommen im Paradies für Grabbelfinger! Im Industriemuseum ist es lärmend und lebendig – und das Motto scheint zu sein: „learning by doing“. Treten Sie am Montageband als Familie an, bauen in der Mopedwerkstatt den Motor einer Puch Maxi zusammen, oder besuchen die anderen Werkstätten.

Viel mehr als nur ein Museum

Eine Puch Maxi dröhnt bei der Mopedwerkstatt der Kinder vor sich hin, die Esse des Schmieds ist drüben in der Gasse voll im Einsatz, drinnen von der Textilfabrik hört man ein Summen. In der Bank steht der große, schöne Kassenapparat und krächzt einem Grabbelfinger entgegen, und die Teile auf dem Montageband locken mit einem kleinen Wettrennen in der Familie.

Ab dem Augenblick, in dem Sie den Bereich des Industriemuseums betreten, spüren Sie die Geschichte um Sie herum – nicht aufgrund der alten, tollen Gebäude, sondern weil die Vergangenheit lebendig, pulsierend, lärmend und duftend ist. Vom Hauptgebäude mit der Maschinenhalle bis hin zu den gesprächsanregenden Arbeiterwohnungen werden Sie der Macht der Erinnerungen ausgesetzt – halten Sie also die Geschichten zu Großvaters Leben in der Fabrik, zu Tante Olgas guten Handarbeiten, zur Bedeutung eines Melkkastens hinter dem Moped und dem einfachen Leben mit der Telefonvermittlung vor WLAN bereit.

Bringen Sie viel Zeit mit – denn hier können Sie ohne Weiteres den Rest des Tages zubringen.

Mädchen spielt mit einem Motor im Industriemuseum in Horsens
Foto: David jervidal
Familie mit zwei Kindern besucht das Industriemuseum in Horsens
Foto: David jervidal

Reisen Sie zurück in die Zukunft

Wenn Sie nach ein paar lehrreichen Stunden im Industriemuseum eine Pause benötigen, dann können Sie die Galerie Gaswerk besuchen, die sich beim Museum befindet, oder den Gasvej entlang zum Caroline Amalie Lunden gehen, der neben seiner Funktion als grüne Lunge des Stadtzentrums auch das Horsens Museum, das Horsens Kunstmuseum und einen Spielplatz für die kleineren Späße beherbergt.

Mit einer Museumskarte können Sie alle drei Museen in diesem Bereich mit einer Eintrittskarte erkunden – und im Preis sind zwei Tassen Kaffee/Tee enthalten. Sind Sie als größere Familie unterwegs, mit vielen unterschiedlichen Interessen, dann liegen die Museen praktisch so dicht beieinander, dass man sich nach Belieben zwischen ihnen hin und her begeben kann.

Großer, neuer Spielplatz

Das Industriemuseum hat im Juli 2021 einen großen, neuen Spielplatz bekommen. Hier können die Kleinen unter anderem vom „Gastank“ herunterrutschen und auf Nimbus-Motorrädern schaukeln. Der Zugang zum Spielplatz ist öffentlich.

Mädchen sitzt auf Wipp-Motorrad auf dem Spielplatz des Industriemuseums

Foto:David Jervidal

Foto:Dollys

#kystlandet: